Was Mann tun kann, um seine Erektion zu verbessern?

5 - 10 Minuten 3 x pro Woche reichen, um deine Lust und Erregung im eigenen Körper zu intensivieren und deine Erektion zu verbessern..

Nimm dir fixe Zeiten für dein Training deiner Erektion vor, damit du auch wirklich eine Verbesserung spüren kannst. 

6 Schritte zur besseren Erektion:

1. Masturbation:

Entdecke im Rahmen deiner Masturbation deine erregendsten Zonen an deinem Körper. Schau dazu keine Pornos beziehungsweise mach währenddessen immer wieder die Augen zu und nimm bewusst wahr, wo und wie du dich berührst. Nimm dazu am besten ein gutes Körperöl (Kokos, Jojoba oder Mandel) oder Silikon-Gleitgel und berühre dich am ganzen Körper…. Mal ganz langsam, mal schneller, mal fest, mal zart. Spiele mit den unterschiedlichen Qualitäten der Berührung und binde auch deinen Penis, deine Hoden, deinen Damm und deinen Anus mit ein – sei kreativ und neugierig dabei.

  • Welche Berührungen am Körper gefallen dir besonders gut?
  • Wo empfindest du ganz besonders viel Lust?
  • Welche Art von Berührungen wollen deine Hoden?
  • Wie will dein Penis berührt werden?
  • Wie nimmst du die Berührung am Damm und Anus wahr?
  • Wie nimmst du die langsamen Berührungen im Vergleich zu den schnellen Berührungen wahr? Gibt es da einen Unterschied?

Du kannst diese Aufgabe auch in der Badewanne oder unter der Dusche machen. Ziel ist es, dass du in dieser Zeit den Fokus auf das Wahrnehmen der Empfindungen richtest. Der Orgasmus oder die Erektion sind nicht das Ziel.

Sollte deine Erregung dazwischen abfallen, dann berühre dich wieder nach dem bewährten Schema bis du wieder eine gewisse Erregung erreicht hast. Dann bau die bewusste Entdeckungsreise wieder ein und richte deine Aufmerksamkeit gezielt auf die Wahrnehmung deiner Empfindungen.

Sollt dir dies schwerfallen und du immer wieder mit den Gedanken abschweifen, dann nimm dies wahr und lenke deine Aufmerksamkeit wieder zurück. Dies ist Übungssache und wird mit der Zeit besser, zumal auch deine Sensibilität und dadurch deine Lust und Erregung an den Berührungen zunehmen wird.

Natürlich darfst du dich am Ende der Übungseinheit auch wie gewohnt fertig stimulieren – quasi als Belohnung für das vorherige Üben! So schaffst du zusätzlich eine positive Verknüpfung im Gehirn.

2. Bewusstes Atmen:

Leg dich entspannt auf den Rücken und nimm bewusst deine Atmung war.

  • Wo kannst du diese spüren?

Leg danach eine Hand auf deinen Bauch und versuche in den Bauch zu atmen. Durch das Einatmen füllt sich der Bauchraum mit Luft und Sauerstoff – der Bauch hebt sich. Beim Ausatmen senkt sich die Bauchdecke, deine Hand sinkt spürbar tiefer.

Finde hier deinen persönlichen Rhythmus und nimm ganz bewusst die dadurch bedingten Veränderungen im Körper wahr? Vielleicht kommst du so in eine tiefere Entspannung kommen, die wichtig ist für deine Erektion. Vielleicht nimmst du wahr, wie sich dein Körper und vor allem dein Becken durch dieses tiefe Atmen lebendiger anfühlen.

Wenn es dir schwer fällt in den Bauch zu atmen, so atme einfach ein bisschen tiefer als sonst. ÖFFNE dazu den MUND, dann fließt der Atem besser. Beim Ausatmen darfst du auch stöhnen. Dein Stöhnen signalisiert deinem Gehirn Lust.

  • Wenn du gut bist, nimm diese Art der Atmung auch in die Masturbationsübung mit auf.
  • Wie verändert sich dadurch deine Lust und Erregung und schließlich deine Erektion?
  • Wie nimmst du den Orgasmus wahr, wenn du beim Masturbieren und Sex tiefer atmest?

3. Bewusstes Spiel mit Muskelanspannung und Entspannung

Bring Bewegung in die Masturbation. Kreise dazu das Becken im Stehen oder imitiere die typische Zustoßbewegung während des Sex. Spanne dazu den Beckenboden bewusst an und lasse diesen wieder locker. Dieses An- und Entspannen ist für die Füllung der Blutgefäße und der Schwellkörper im Penis sehr wichtig und fühlt sich in der Regel lustvoll und erregend an.

Sei mutig und probiere unterschiedliche Stellungen aus.

  • Nimm bewusst die dadurch bedingten Veränderungen im Körper wahr.
  • Wie verändert sich dadurch deine Erregung, deine Lust, deine Erektion?

 4. Experimentiere mit allen Elementen bei der Masturbation

  • unterschiedliche Berührungen am ganzen Körper
  • tiefe Atmung und
  • Bewegung im Becken

Du kannst nichts falsch machen, also sei mutig und dein eigener Forscher.

Ziel ist es, die unterschiedlichen Vorgänge im Körper besser wahrnehmen zu lernen und so auch steuern zu können.

  • Was fühlt sich dadurch anders an?
  • Wo spürst du die Erregung?
  • Wie kannst du die Erregung steigern?
  • Wie verändert sich dadurch deine Erektion?
  • Wie verändert sich dadurch dein Genuss?
  • In welcher Form haben sich deine Gedanken verändert?

 5. Experimentiere mit diesem erlernten Wissen beim Sex.

Das heißt, richte den Fokus auf die Berührungen durch dein Gegenüber. Vielleicht sagst du diesem auch, was dir gefällt. Für gewöhnlich freut sich Frau und Mann, wenn das Gegenüber sagt, was es gerne hat und man es entsprechend „richtig“ machen kann.

Wenn du in das Gegenüber eindringst, nimm wahr, wie sich dieses Eindringen anfühlt. Variiere mit der Geschwindigkeit. Langsam ist besonders erregend – für alle Beteiligten! Variiere mit dem Winkel des Penis beim Eindringen. Dadurch verschaffst du dir und deinem Gegenüber neuen Genuss. Doch bleib bei dir. Was tut dir hier gut?

Lass deinen Atem fließen, gerade wenn du merkst, dass du dich immer mehr anspannst, atme extra tief und löse diese Anspannung dadurch auf.

Öffne den Mund beim Sex und stöhne genussvoll beim Ausatmen. Das steigert die Lust im Raum durch die Signale ans Gehirn. Stöhnen = Lust.

Bewege dein Becken, spiele mit deinem Beckenboden. Lass den Penis in der Vagina durch die Aktivierung deines Beckenbodens tanzen. Dies kann sehr lustvoll für dich und die Frau sein. Spüre bewusst hin, wie sich dieser Tanz an deinem Penis anfühlt.

Wenn du merkst, dass deine Erektion nachlässt, bleib im Spüren und erkenne, dass die Erektion sehr variabel sein kann und sich auch wieder aufbauen lässt. Es ist normal, dass es Schwankungen in der Erektion gibt, also keine Panik.

Lass dich von deinem Gegenüber verwöhnen und sei dabei auf deine Empfindungen und deine Lust fokussiert. Stöhne dazu, bestätige durch Worte, wenn eine Berührung dir sehr guttut. Passiv zu sein und einfach nur genießen, ist Übungssache. Lass dich darauf ein und lerne so ganz bei dir zu sein.

 6. Hol dir professionelle Unterstützung durch Sexualberatung 

Jeder Mensch ist unterschiedlich. Manche können sich sehr gut selbst motivieren und über längere Zeit konsequent ein Ziel verfolgen und zum Beispiel die hier angeführten Übungen mit viel Freude daheim korrekt umsetzen.

Andere fühlen sich aufgrund der vielen unterschiedlichen Übungen überfordert und können diese nicht in das sexuelle Tun integrieren. Dies liegt auch oft an den Mustern, die einfach sehr tief wirken. Dadurch ist es so wertvoll und heilsam sich im Rahmen einer Sexological Bodywork Sitzung ausschließlich aufs Spüren und Wahrnehmen der Berührungen konzentrieren zu dürfen. Die Erweiterung deiner Sexualität wird Schritt für Schritt durch das positive körperliche Erleben in deinem Körper verankert.  So fühlst du dich nicht überfordert, sondern du wirst dort abgeholt, wo du gerade stehst. 

Veränderung braucht Zeit und Übung. Zuviel auf einmal, kann das alte bewährte Erregungsmodel irritieren. Erweitere deinen sexuellen Spielraum langsam. 

Integriere zu deinem funktionierenden Erregungsmuster neue Elemente und sei offen und neugierig für deine Veränderung, deine Lust und zurück gewonnene Freude am Sex. 

Kurz & knackig

Definition Erektile Dysfunktion:

Schwierigkeit, über einen längeren Zeitraum eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwendige Erektion zu erlangen oder aufrecht zu erhalten.

Definition Ejaculatio praecox:

Sexuelle Störung des Mannes, bei der eine Ejakulation zu frühzeitig erfolgt, teilweise direkt nach dem Einführen des erigierten Penis in die Vagina, ohne dass dies mit einem lustvollen Orgasmus verbunden wäre.


Ursachen

Organische: IMMER zusätzliche Abklärung durch den Urologen empfohlen, um organische Ursachen ausschließen zu können wie z. B. Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Testosteronmangel.

Psychische: Sehr häufig. Zum Beispiel: Leistungsdruck, Versagensangst, beruflicher oder privater Stress, Depressionen, traumatische sexuelle Erfahrungen.

Medikamentös: Einige Medikamente verursachen als Nebenwirkung Erektionsstörungen. Sprich deinen Arzt darauf an. 


Das beste Mittel gegen eine Erektionsstörung, ist eine Erektion.


6 Schritte zur besseren Erektion

  • 1. Bewusste Masturbation

  • 2. Bewusstes Atmen
  • 3. Bewusstes Spiel mit Muskelanspannung und Entspannung
  • 4. Experimentiere mit allen Elementen bei der Masturbation
  • 5. Experimentiere mit diesem erlernten Wissen beim Sex.
  • 6. Hol dir professionelle Unterstützung


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Kontakt

Monika Seidel
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Tel.: 0660/650 85 49
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